Exzellente Qualität in der Rehabilitation

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen.

Biokost

DE-039-Öko-Kontrollstelle
teilweise aus biologisch kontrolliertem Anbau

 

 

Wund-, Stoma- und Inkontinenzversorgung

Die Wund-, Stoma- und Inkontinenzversorgung wird im Reha-Zentrum Lübben durch eine examinierte Krankenschwester mit Zusatzausbildung zur Enterostomatherapeutin durchgeführt. Mit dem Ziel Sie wieder fit für den Alltag zu machen, kümmert sich eine erfahrene und kompetente Therapeutin um Ihre Probleme.

Wundversorgung

Durch eine individuell angepasste Vorgehensweise bei der Wundbehandlung kann eine effektive Wundheilung erreicht werden, bei der die Genesungszeit in vielen Fällen deutlich verkürzt ist. Sie lernen chronische Wunden optimal und selbständig versorgen zu können.

  • Vorgehen nach Aspekten der modernen Wundversorgung und auf die jeweilige Wunde abgestimmt: Einsatz von Wundschäumen, Hydrocolloiden, Alginaten etc.

  • Versorgung von Patienten mit einer PEG (Ernährungssonden) durch Verbandwechsel, Spülung von Sonden etc.

  • Versorgung von Patienten mit einem Tracheostoma: Beratung und Anlernen zum selbständigen Kanülenwechsel, Wundversorgung etc.

Stomaversorgung

Unter dem Begriff „Stoma“ wird eine operativ angelegte Körperöffnung verstanden. Ein Stoma kann beispielsweise ein künstlicher Darm- oder Blasenausgang sein.

  • Verwendung von modernen Materialien

  • individuelles Anlernen mit dem Ziel der Selbstversorgung im Rahmen von Stomaschulungen und Beratungsgesprächen

  • Informationen zu Themen wie Hautpflege, Materialversorgung und Lösung von Komplikationen in der Pflege

  • Zusammenarbeit mit Nachversorgern

  • Betreuung und Anlernen der Patienten zum Selbstkatheterismus

Inkontinenzversorgung

Sein alltägliches Leben möglichst ohne Einschränkungen leben zu können, ist das Ziel der Inkontinenzversorgung in unserem Haus. Inkontinenz nennt man den Verlust oder das Nichterlernen der Fähigkeit, Stuhl und/oder Urin sicher zu speichern und an gewolltem Ort und zu selbst bestimmter Zeit auszuscheiden. Das Spektrum der Inkontinenzformen und –grade ist breit; es reicht vom häufigen, oft überfallartigen („imperativen“) Harn- und/oder Stuhldrang mit oder ohne Harn- oder Stuhlverlust, über gelegentlichen Urin- oder Stuhlverlust bei extremer körperlicher Belastung (Husten, Niesen, Springen, Heben schwerer Gegenstände) bis zu hochgradigen Inkontinenzformen, die eine Permanentversorgung erforderlich machen. Inkontinenz ist eine Krankheit, für die viel getan werden kann und muss.
(Definition: GIH Gesellschaft für Inkontinenzhilfe e. V., Harn- und Stuhlinkontinenz, Ausgabe 7/2003.)

Inkontinenz ist noch immer ein Tabuthema in der Gesellschaft – durch eine fach- und sachgerechte Beratung und Versorgung kann eine Besserung der Ursache und eine Optimierung der Versorgung erreicht werden:

  • Versorgung mit Inkontinenzmaterialien für die Dauer des Aufenthaltes

  • Beratung der Patienten in Einzelgesprächen

  • Inkontinenzschulung: Vorstellung von Inkontinenzmaterialien, Besprechung von möglichen Problemen

  • Zur Überprüfung des Rehabilitationserfolges werden die Vorlagen gewogen und die Urindifferenz zu Beginn und zum Ende des Aufenthaltes dokumentiert.

 

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