Exzellente Qualität in der Rehabilitation

Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen.

Biokost

DE-039-Öko-Kontrollstelle
teilweise aus biologisch kontrolliertem Anbau

 

 

Qualitätsmanagement

Qualität in der Rehabilitation

Was bedeutet eigentlich der Begriff „Qualität“ in der Rehabilitation?

Qualität von Leistungen zur Teilhabe bedeutet eine wirksame und bedarfsgerechte, am Krankheitsfolgemodell der Weltgesundheitsorganisation orientierte fachlich qualifizierte, aber auch wirtschaftliche Leistungserbringung.

Qualitätsmanagement stellt ein zentrales Element einer effektiven und effizienten Leistungserbringung dar. Das heißt also, es wird überprüft und sichergestellt, dass die Leistungen wirksam (effektiv) und wirtschaftlich (effizient) erbracht werden. Dabei werden nicht nur das Ergebnis (1), sondern auch die Prozesse (2) zur Erreichung des Rehabilitationsziels sowie die dafür vorhandenen Strukturen (3) betrachtet und ggf. weiterentwickelt.

(1) Die Ergebnisqualität

 

bezieht sich darauf, in welchem Ausmaß die vor der Leistungserbringung vereinbarten spezifischen Ziele erreicht wurden. Die Beurteilung des Erfolges geschieht u.a. durch einen Soll-Ist-Vergleich zur Überprüfung der Ergebnisse an Hand festgelegter Ziele, den Grad der Zielerreichung durch die Einschätzung und Bewertung der Patienten (ggf. unter Einbeziehung der Angehörigen oder Bezugspersonen), den Grad der Zielerreichung durch die Einschätzung und Bewertung von Experten (z.B. Arzt, Berater des Rehabilitationsträgers).

(2) Die Prozessqualität

bezieht sich auf die ganzheitlichen, multidisziplinären und komplexen Leistungsprozesse in den stationären Rehabilitationseinrichtungen und beinhaltet Art, Umfang und Intensität der verwendeten diagnostischen wie therapeutischen Verfahren und Methoden. Zur Prozessqualität gehören die Planung, Strukturierung und der Ablauf der Leistungserbringung sowie deren sachgerechte Durchführung. Hierzu zählen u.a.:

 
  • interdisziplinäre Feststellung, Überprüfung und Fortschreibung des individuellen Rehabilitationsbedarfs der Patienten

  • Vereinbarung individueller Rehabilitationsziele mit den Patienten

  • Erstellung eines Rehabilitationsplans unter Berücksichtigung der Rehabilitationsziele mit Angabe der jeweils notwendigen Leistungen (Inhalte, Methoden und Leistungsdichte) und ggf. einer Anpassung von Zielen und Leistungen je nach dem Verlauf der Maßnahme

  • Dokumentation und Bewertung des Verlaufs der Maßnahme

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Einrichtungen sowie einrichtungsübergreifend

  • kontinuierliche Abstimmung innerhalb des Teams

  • kontinuierliche Abstimmung mit den Patienten, ggf. unter Einbeziehung der Angehörigen oder der Bezugspersonen

  • Kooperation u.a. mit vor- und nachbehandelnden Ärzten, psychologischen Psychotherapeuten, Konsiliarärzten, Konsiliardiensten, den in der Nachsorge eingebundenen Diensten und den Selbsthilfegruppen.

(3) Die Strukturqualität

beschreibt Rahmenbedingungen des Leistungsprozesses. Hierzu zählen u. a.:

  • konzeptionelle Merkmale/Leistungsspektrum

  • räumliche und sachliche Ausstattung

  • personelle Ausstattung

  • Qualifikation, Aus-, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • Einbindung in Versorgungsstrukturen einschließlich der Selbsthilfe

  • interne Vernetzung (z.B. Teambesprechungen).

 

Die damit einhergehende Transparenz trägt ebenso entscheidend zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualität bei.

 

Man unterscheidet zwischen einer externen und internen Qualitätssicherung. Ziel der externen Qualitätssicherung ist es, mittels geeigneter Verfahren die Qualität der Leistungserbringung transparent zu machen, sie objektiv zu bewerten und zu vergleichen und auf diese Weise zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitationsleistungen beizutragen. Eine externe Qualitätssicherung wird z.B. von den Rentenversicherungsträgern im Rahmen ihrer stichprobenartigen Nachbefragungen der Patienten durchgeführt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich Patienten, Leistungsträger, soweit ein berechtigtes Interesse besteht, und die Einrichtungen selbst über die Qualität informieren können und Qualität zu einer relevanten Entscheidungsgrundlage für alle Beteiligten wird. Grundlegende Anforderung an das externe Qualitätssicherungsverfahren ist seine bundesweite Einheitlichkeit in seiner Ausgestaltung, Anwendung und Verbindlichkeit mit dem Ziel des Einrichtungsvergleiches und der Weiterentwicklung der Behandlungsqualität. Die Leistungserbringer sind im Rahmen der gesetzlichen Regelungen verpflichtet, sich an einem externen Qualitätssicherungsverfahren zu beteiligen.

Interne Qualitätsmanagementsysteme dienen vordringlich der einrichtungsinternen kontinuierlichen Problemerkennung, Schwachstellenanalyse und Qualitätsverbesserung sowie der Weiterentwicklung der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse der Leistungserbringung. Dabei werden die Ergebnisse aus der externen Qualitätssicherung berücksichtigt.

Die Verbesserung der Qualität bedeutet:

  • höhere Zufriedenheit der Patienten und Kostenträger mit den erbrachten Leistungen

  • mehr Patienten/höhere Auslastung der Klinik

  • Einsparung von Ressourcen

  • höherer wirtschaftlicher Erfolg

  • Sicherung des Unternehmens/Arbeitsplätze

  • perspektivisch: Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Qualitätsmanagement folgt den gesetzlichen Anforderungen nach:

  • § 20 SGB IX, Qualitätssicherung

  • § 135a SGB V, Verpflichtung zur Qualitätssicherung

  • § 137d SGB V, Qualitätssicherung bei der ambulanten und stationären Vorsorge oder Rehabilitation.

 

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