Betriebliches Gesundheitsmanagement

Das vorbildliche Engagement für die Beschäftigten des Reha-Zentrums Lübben fand im Jahr 2013 mit dem BGW-Gesundheitspreis (1. Preisträger) große Anerkennung.

»Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser Einrichtung zeichnet sich durch konsequente Systematik aus« – so urteilte die Jury.

Durch konsequente Systematik zeichnet sich der Arbeits- und Gesundheitsschutz im Reha-Zentrum Lübben im Spreewald aus. Ein wesentliches Leitprinzip ist dort die Partizipation der Beschäftigten. Weiter überzeugte die Fachklinik für Orthopädie und Onkologie mit einer Personalpolitik, die es Eltern wie auch pflegenden Angehörigen erleichtert, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen – etwa durch individuelle Arbeitszeiten oder Teilzeitarbeit. Auch ältere Beschäftigte werden individuell unterstützt, beispielsweise durch reduzierte Arbeitszeit bei anteiligem Lohnausgleich oder durch zusätzliche Urlaubstage. Hinzu kommen zielgruppenorientierte Angebote, wie etwa gesundheitsförderliche Fortbildungsangebote.

Maßnahmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement

  • Gesundheitsworkshops in den Bereichen Verwaltung, Küche und Service
  • Arbeitsplatzanalysen sowie ergonomische Anpassung der (Bildschirm-)Arbeitsplätze
  • Trainings zum ergonomischen Handhaben von Lasten in den Bereichen Küche und Service sowie zur Rückengesundheit in den Bereichen Zimmerservice und Haustechnik
  • Erweiterung des Springerpools in den Bereichen Terminplanung, Bettendisposition, Rezeption und Zentralkasse sowie in den medizinischen Sekretariaten und im Sekretariat der Geschäftsführung
  • Schaffung von Arbeitsplätzen, auf denen Mitarbeiter mit gesundheitlichen Problemen eingesetzt werden, die aufgrund ihrer Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, ihre ursprüngliche Arbeitstätigkeit auszuüben
  • Beschaffung von Hilfsmitteln zur Arbeitserleichterung, z.B. Scheuersaug- und Aufsitzmaschine
  • Optimierung von Arbeitsprozessen, z.B. Einrichtung telefonischer Sprechzeiten
  • Installation einer Klimaanlage in der Terminplanung
  • Finanzierung von Bildschirmarbeitsplatzbrillen
  • Kostenübernahme von Schutzimpfungen, die nicht Bestandteil der arbeitsmedizinischen Vorsorge-Leistungen sind
  • Angebote zum Mitarbeitersport, Durchführung von Iyengar-Yoga, Möglichkeit zur Nutzung der Cardio-, Fitness- und Krafttrainingsgeräte
  • Durchführung eines Fahrsicherheitstrainings
  • Teilnahme an Führungskräftetrainings zum Thema »Leitung und Kooperation«
  • Teilnahme an Führungskräftetrainings zur frühzeitigen Erkennung und Vorbeugung von Mobbing am Arbeitsplatz
  • Teilnahme an Seminaren zu den Themen »Arbeits- und Gesundheitsschutz« sowie »Hygiene- und Gesundheitsschutz«