Antragstellung

Die erste Anlaufstelle ist Ihr Hausarzt.

Welche Reha kommt für Sie als Patientin oder Patient in Betracht?

Rehabilitation im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt

Schon während eines Krankenhausaufenthaltes können Ihre Ärzte mit dem Sozialdienst eine anschließende Rehabilitation in die Wege leiten und einen Antrag für eine Anschlussheilbehandlung (AHB) stellen. Die Sozialdienste finden bei unserem Aufnahme- Team immer ein offenes Ohr und meist auch einen zeitnahen Aufnahmetermin. Eine Kostenzusage von den Leistungsträgern wird in der Regel zügig erteilt. Je nach Indikation können die Patienten zwischen Krankenhausentlassung und Antritt der Rehabilitation auch noch einige Wochen zu Hause verbringen.

Rehabilitation ohne vorherigen Krankenhausaufenthalt

Haben Sie gesundheitliche Beschwerden und ist dadurch die Leistungsfähigkeit im Berufs- oder Alltagsleben eingeschränkt? Dann sollten Sie sich an Ihren Haus- oder Facharzt wenden. Dieser beurteilt dann, ob eine umfassende Rehabilitationsmaßnahme diese Probleme mindern kann. Wenn dem so ist, kann Ihr behandelnder Arzt einen durch medizinische Befunde untermauerten Antrag auf Rehabilitation stellen. Weisen Sie Ihren Arzt darauf hin, dass Sie ein gesetzlich verbrieftes Recht haben, eine Klinik selbst zu wählen.

Reha-Servicestellen

Von den Reha-Trägern wurden »Gemeinsame Servicestellen für Rehabilitation« eingerichtet. An die Servicestellen kann sich jeder wenden, der nach einem Unfall oder einer Krankheit in einer Rehabilitationsklinik wieder fürs Berufs- oder Alltagsleben fit gemacht werden möchte.
In allen Fragen der Rehabilitation erhalten Ratsuchende Unterstützung durch die »Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation«. Mit Hilfe der Servicemitarbeiter können unterschiedliche Anliegen thematisiert und geklärt werden. Gemeinsam werden Anträge aufgenommen und der weitere Kontakt zum zuständigen Leistungsträger ermittelt. Durch die unverzügliche Bearbeitung bzw. Weiterleitung des Antrages kann schnell gehandelt werden.
In diesem Verzeichnis sind alle im Bundesgebiet eingerichteten »Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation« abrufbar.

Rehabilitation nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit

Hatten Sie einen Arbeitsunfall oder sind auf Grund einer Berufserkrankung in Behandlung? Dann können Sie durch Ihren behandelnden D-Arzt eine Rehabilitation in unserer Fachabteilung für Orthopädie beantragen. Wir sind von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung sowohl zur Durchführung der Berufsgenossenschaftlichen Stationären Weiterbehandlung (BGSW) als auch zur Erbringung der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) zugelassen. Unsere erfahrenen Mediziner und Therapeuten bereiten Sie als Patienten auf Ihre berufliche Wiedereingliederung vor.