Therapie- und Behandlungsspektrum im Überblick

Das Reha-Zentrum Lübben ist eine medizinische Rehabilitationseinrichtung mit den Fachabteilungen Orthopädie und Onkologie. Hier werden Patienten mit degenerativen und entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates, bei Unfallfolgen und nach Operationen, bei bösartigen Geschwulsterkrankungen und malignen Systemerkrankungen sowie mit einer besonderen beruflichen Problemlage (BBPL) behandelt. Ziele der Rehabilitationsmaßnahme im Reha-Zentrum Lübben sind die häusliche, berufliche und gesellschaftliche Wiedereingliederung von Menschen sowie eine möglichst umfassende Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Das Reha-Zentrum Lübben verfügt über Versorgungs- und Belegungsverträge nach § 111 SGB V sowie nach § 21 SGB IX und erbringt somit Leistungen der medizinischen Rehabilitation.

Seit der Eröffnung im April 1996 wird das Reha-Zentrum Lübben federführend von der Deutschen Rentenversicherung Bund belegt und ist Teilnehmer an deren Qualitätssicherungsprogrammen. Seit 2005 ist das Integrierte Qualitätsmanagementprogramm in der Rehabilitation (IQMP-Reha) im Reha-Zentrum Lübben implementiert.

Letztmalig im Juli 2015 wurde das Reha-Zentrum Lübben nach IQMP-Reha sowie nach dem Qualitätsmanagementverfahren Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ®) zertifiziert.

Unser Indikationsspektrum in der onkologisch/hämatologischen Abteilung mit 160 Betten umfasst schwerpunktmäßig die folgenden Erkrankungen:

  • C50 (Bösartige Neubildungen der Brustdrüse)
  • C61 (Bösartige Neubildungen der Prostata)
  • C18 (Bösartige Neubildungen des Dickdarmes und
  • C34 (Bösartige Neubildungen der Atemwege)

Wir haben die Zulassung für alle Tumorentitäten außer die des zentralen Nervensystems.Für diese existieren im Reha-Zentrum Lübben strukturierte Behandlungsschemata mit spezifischen Kriterien.

Unser Behandlungsspektrum in der orthopädischen Abteilung (60 Betten) umfasst u. a.:

  • konservative Behandlung und postoperative Nachbehandlung von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Nachbehandlung endoprothetischer Versorgungen aller Gelenke inkl. Revisionsoperationen, Sonderprothesen
  • Nachbehandlung von Bandplastiken am Kniegelenk
  • Behandlung von Hüfterkrankungen und Fehlbildungen
  • konservative Wirbelsäulenbehandlung und Behandlung nach wirbelsäulenchirurgischen Eingriffen (z. B. Bandscheibenoperation, Kyphoplastie, Spondylodese)
  • umfangreiche physiotherapeutische Behandlungen
  • Sportmedizin, Behandlung von Sportverletzungen, multimodale Schmerztherapie inklusive chirotherapeutischer Maßnahmen, Akupunktur, Versorgung mit Prothesen (oder Interimsprothesen), Orthesen und Korsetts
  • orthopädietechnische Versorgung
  • sozialmedizinische Beurteilungen
  • dig. Röntgen- und Labordiagnostik, Knochendichtemessung
  • Intensivierte Rehabilitationsnachsorge (IRENA)
  • Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) sowie Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung (BGSW)
  • Erweiterte Ambulante Physiotherapie (EAP)

Zu den häufigsten Diagnosen gehören M17 (Gonarthrose), M16 (Coxarthrose), M54 (Rückenschmerzen), M51 (Sonstige Bandscheibenschäden).